BABYNAME

Kersten

Herkunft, Aussprache und Namensstatistiken: Was unsere Quellen über Kersten zeigen.

Schreibweise
Kersten
Länge
7 Buchstaben

Herkunft und Bedeutung von Kersten

Die folgenden Quellen beschreiben die Herleitung oder Namensform. Bei mehreren Deutungen bleibt die Unsicherheit sichtbar; eine Sprachverwendung allein belegt noch keinen sprachlichen Ursprung.

Herkunft und Namensform

Kersten ist wie Karsten oder Carsten die nordische/plattdeutsche Form von Christian und ein vornehmlich männlicher Vorname. Kerst ist eine durch Metathesis entstandene Form von Christ. Weibliche Namensvarianten lauten Kerstin oder Kirsten. In seltenen Fällen wird auch Kersten als weiblicher Vorname vergeben.

Der Vorname kommt vom lateinischen christianus sowie vom griechischen christianós (χριστιανός), Christ bzw. christlich, was von Christós (Χριστός) abgeleitet ist. Das griechische Christos entspricht wiederum dem hebräischen moschiach (משיח), Messias, was bezogen auf Jesus Christus der Gesalbte bedeutet. Als Ableitung von Christian wird Kersten auch als „In Christus fest, ein Fels in Christus“ gedeutet.

Quelle: Wikipedia – Kersten (feste Version) · Autor:innen und Versionsgeschichte · CC BY-SA 4.0. Vornamenbezogene Textabschnitte extrahiert; Wiki-Markup, Fußnoten und reine Navigationsbausteine entfernt. Inhaltliche Unsicherheiten des Ausgangstextes bleiben erhalten. Der abgeleitete Abschnitt steht unter derselben Lizenz.

Aussprache

Für diese Schreibweise ist noch keine belegte Lautschrift hinterlegt.

Namenstage

Die Quelle nennt die folgenden Gedenktage. Je nach Land, Kirche und gewählter Namenspatronin oder gewähltem Namenspatron können unterschiedliche Termine gelten.

14. Mai (Christian) oder 24. Juni (Christiane)

Quelle: Wikipedia – Kersten · Stand der Quellenversion: 2026-08-09. Autor:innen und Versionsgeschichte · CC BY-SA 4.0. Gekürzter und strukturierter Auszug unter derselben Lizenz.

Historische Einordnung in Deutschland

Diese Auszüge beschreiben die Namensvergabe nach dem damaligen Quellenstand. Genannte Rangplätze gelten für die jeweilige Jahresauswertung und deren Schreibweisengruppen; sie zählen keine heute lebenden Menschen. Zeitwörter wie „zuletzt“ beziehen sich auf den Quellenstand.

Deutschland-Einordnung · Quellenversion 2026-08-09

Der Jungenname Kersten kommt in Deutschland seit 2010 hin und wieder in der Namensgebung vor. In den letzten 10 Jahren wurde er etwa 30 Mal vergeben. In Österreich wurde der Name zwischen 19985 und 1995 insgesamt acht Mal gewählt. In der Schweiz tragen 20 Personen den Namen (Stand 2024). Die Vergabe ist auch in Schottland und Kanada nachgewiesen. Der Jungenname wird in Schweden und der Mädchenname in Dänemark sehr selten vergeben.

Belege der Quelle: Beleg 1 · Beleg 2 · Beleg 3

Quelle: Wikipedia – Kersten · Stand der Quellenversion: 2026-08-09. Autor:innen und Versionsgeschichte · CC BY-SA 4.0. Gekürzter und strukturierter Auszug unter derselben Lizenz.

Kersten in Deutschland

Vergaben in deutschen Städten

Die Übersicht zeigt den jüngsten veröffentlichten Nachweis je Stadt im Datenpaket. Unterschiedliche Städte und Namenspositionen sind getrennte Beobachtungen. Daraus wird keine Deutschland-Gesamtzahl berechnet.

StadtNachweisjahrVergabenWas wird gezählt?
Berlin20162Alle Vornamenspositionen

Die neuesten verfügbaren Quelldaten reichen in Berlin und Münster bis 2023, in Köln bis 2022, in Essen bis 2024 sowie in Leipzig und Rostock bis 2025. Das Nachweisjahr eines einzelnen Namens kann älter sein. Ausbleibende Nachweise bedeuten nicht null.

Berlin: Zeitreihe und Datengrundlage

Alle Vornamenspositionen. Dargestellt sind veröffentlichte Werte, fehlende Jahre oder unterdrückte Werte bleiben unbekannt.

JahrVergaben
20162

Erste Namensposition bedeutet nicht zwingend Rufname. Groß-/Kleinschreibung wird zusammengeführt, Akzente und unterschiedliche Schreibweisen bleiben getrennt. Originalbezeichnungen stehen in den Datensätzen.

Quelle: Berlin: veröffentlichte Vornamensvergaben. BerlinOnline / LABO Berlin. CC BY 3.0 DE.

Vergabe in Österreich: 1984–2025

Die Namensgruppe Kersten erreicht innerhalb der veröffentlichten Jahreswerte ihren höchsten Wert 1989, 1995 mit 2 Vergaben. Sonderzeichen werden in dieser Quelle normalisiert; die Zahlen können deshalb mehrere Originalschreibweisen umfassen.

1984–19896
1990–19994
2000–20091

Geburtsjahrgänge, keine heutige Altersverteilung: Sterbefälle, Wanderungen und spätere Namensänderungen werden damit nicht fortgeschrieben. 1984–2009 nur Babys mit österreichischer Staatsangehörigkeit; ab 2010 alle Staatsangehörigkeiten. Ab 2015 zusätzlich Auslandsgeburten bei Wohnsitz der Mutter in Österreich. Die Zeiträume der Balken sind unterschiedlich lang.

Alle veröffentlichten Jahreswerte
JahrErste Namensposition, veröffentlichte Summe
20061
19952
19931
19901
19892
19881
19871
19861
19841

Quelle: Statistik Austria: Vornamen 1984–2025. Datenquelle: Statistik Austria – data.statistik.gv.at. CC BY 4.0.

Zahl lebender Namensträger:innen

Für diese Schreibweise liegt in unserem Datenbestand keine entsprechende Bestandszahl vor. Geburtsvergaben werden nicht als Zahl heute lebender Menschen ausgegeben.

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