Sulamith
Herkunft, Aussprache und Namensstatistiken: Was unsere Quellen über Sulamith zeigen.
- Schreibweise
- Sulamith
- Länge
- 8 Buchstaben
Herkunft und Bedeutung von Sulamith
Die folgenden Quellen beschreiben die Herleitung oder Namensform. Bei mehreren Deutungen bleibt die Unsicherheit sichtbar; eine Sprachverwendung allein belegt noch keinen sprachlichen Ursprung.
Herkunft und Bedeutung
Die Etymologie des Namens Sulamith, hebräisch שׁוּלַמִּית, lässt sich nicht mit Sicherheit klären. Folgende Möglichkeiten werden in der Forschung diskutiert:
• Gentilname „die Frau aus Schulem“. Dafür spricht der Gebrauch des Artikels, jedoch ist dem Alten Testament kein Ort namens Schulem bekannt, dafür jedoch Shunem (Variante: Sulem), somit vielleicht "Sunamitin", Frau aus Shunem.
• feminines Appellativum von Salomo: „Die Salomonin“. Problematisch jedoch ist die Vokalisation – zu erwarten ist שְׁלֹמִית šǝlōmît.
• Epitheton von Salem, einem vielleicht mythischen Namen für Jerusalem: „Die Jerusalemiterin“. Diese Deutung passt zum urbanen Setting des Hoheliedes, jedoch wirft sie die Frage auf, weshalb Sulamit die Stadt als Bedrohung wahrnimmt und weshalb sie mit Jerusalem verglichen wird.
• Ableitung von שׁלם šlm: „die Wohlbehaltene, die Vollkommene, die Makellose“. Diese Deutung steht im Einklang mit Beschreibungen des Geliebten der Sulamit als „makellos“ und „schönste der Frauen“ (Hld 1,8 EU u. ö.).
• Qual Passiv von שׁלם šlm - vom Frauennamen Mĕšullemet unter Wegfall des Präformativs מ m: „Die Friedfertige“
Quelle: Wikipedia – Sulamith (feste Version) · Autor:innen und Versionsgeschichte · CC BY-SA 4.0. Vornamenbezogene Textabschnitte extrahiert; Wiki-Markup, Fußnoten und reine Navigationsbausteine entfernt. Inhaltliche Unsicherheiten des Ausgangstextes bleiben erhalten. Der abgeleitete Abschnitt steht unter derselben Lizenz.
Aussprache
Für diese Schreibweise ist noch keine belegte Lautschrift hinterlegt.
Sulamith in Deutschland
Für diese Schreibweise liegt in unserem Datenbestand noch keine veröffentlichte Vergabezahl aus den ausgewerteten deutschen Städten vor. Das bedeutet nicht, dass der Name in Deutschland nicht vergeben wird.
Vergabe in Österreich: 1984–2025
Die Namensgruppe Sulamith erreicht innerhalb der veröffentlichten Jahreswerte ihren höchsten Wert 1987, 1992, 1996, 2004, 2007, 2014 mit 1 Vergaben. Sonderzeichen werden in dieser Quelle normalisiert; die Zahlen können deshalb mehrere Originalschreibweisen umfassen.
Geburtsjahrgänge, keine heutige Altersverteilung: Sterbefälle, Wanderungen und spätere Namensänderungen werden damit nicht fortgeschrieben. 1984–2009 nur Babys mit österreichischer Staatsangehörigkeit; ab 2010 alle Staatsangehörigkeiten. Ab 2015 zusätzlich Auslandsgeburten bei Wohnsitz der Mutter in Österreich. Die Zeiträume der Balken sind unterschiedlich lang.
Alle veröffentlichten Jahreswerte
| Jahr | Erste Namensposition, veröffentlichte Summe |
|---|---|
| 2014 | 1 |
| 2007 | 1 |
| 2004 | 1 |
| 1996 | 1 |
| 1992 | 1 |
| 1987 | 1 |
Quelle: Statistik Austria: Vornamen 1984–2025. Datenquelle: Statistik Austria – data.statistik.gv.at. CC BY 4.0.
Internationaler Vergleich: Finnland
Bestandszahlen im finnischen Register
Diese konkreten Zahlen beziehen sich auf lebende finnische Staatsangehörige weltweit, Datenstand 4. August 2026. Sie sind keine Schätzung für Deutschland.
| Registerposition | Weiblich | Männlich |
|---|---|---|
| Alle Vornamenspositionen | 5 | Nicht veröffentlicht |
| Erster Vorname | Nicht veröffentlicht | Nicht veröffentlicht |
| Weitere Vornamenspositionen | Nicht veröffentlicht | Nicht veröffentlicht |
Die drei Zeilen überlappen und dürfen nicht addiert werden. Zellen unter fünf werden nicht veröffentlicht. Eine fehlende Zahl bedeutet nicht null. Erfasst sind aktuelle Namen, einschließlich weiterer Vornamen.
Quelle: DVV: Vornamen lebender finnischer Staatsangehöriger. Digi- ja väestötietovirasto (DVV), Finnish Digital Agency. CC BY 4.0.
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